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Die gemeinnützige NCL-Stiftung versucht mit privaten Mitteln eine Therapie gegen die tödliche Kinderkrankheit Neuronale Ceroid Lipofuszinose (kurz NCL) zu entwickeln. Mit bundesweit ca. 400 und weltweit ca. 50.000 erkrankten Kindern zählt NCL zur Gruppe der sogenannten seltenen bzw. vernachlässigten Erkrankungen, die auch "Waisenkinder" der Medizin genannt werden.
Auf Grund der Seltenheit von NCL kommt es immer wieder zu Fehldiagnosen. Die Familien müssen eine Odyssee von Ärztebesuchen über sich ergehen lassen, bevor die richtige und zurzeit fatale Diagnose erfolgt.
Um eine Früherkennung zu ermöglichen, richtet die NCL-Stiftung ärztliche Fortbildungen für relevante Ärztegruppen aus, wie z.B. für Augen- und Kinderärzte. Außerdem initiiert sie Vortragsreihen bei bestehenden Ärztekongressen.

