Lernpartnerschaft für das Profilabitur
Unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Bildungssenatorin a.D., Alexandra Dinges-Dierig, ist die NCL-Stiftung Lernpartner für das Profilabitur. Ziel ist es, Oberstufenschüler anhand konkreter Beispiele für seltene Krankheiten zu sensibilisieren. Der Unterricht wird realitätsnah gestaltet, daher wurden weitere Kooperationspartner mit ins Boot geholt. Hierzu gehören das Labor Dr. Fenner & Kollegen sowie das Naturwissenschaftlich-technische Zentrum (NWZ). Gemeinsam wird Schulen mit dem Profil „Gesundheit“ ein modulares Lernpaket angeboten. Neben der direkten inhaltlichen Arbeit werden den Schülern gleichzeitig auch verschiedene Berufsbilder vorgestellt.
Das Konzept für die Lernpartnerschaft befindet sich hier.
Folgende Schulen sind im Semester 2011/12 mit dabei:

In Modul 1 erfolgt neben der Vermittlung von Informationen zur Krankheit NCL auch die Behandlung von weiteren Themen wie autosomal-rezessive Vererbung, Mutationen und die Definition von seltenen Krankheiten. Nach der fachlichen Vorbereitung wird in Modul 2 im Kurs ein fiktives humangenetisches Beratungsgespräch durchgeführt. Dieses wird von dem Humangenetiker Herrn Dr. Krasemann geleitet. Weitere Module beinhalten die praktische Durchführung einer PCR am Naturwissenschaftlichen Zentrum (NWZ) in Billstedt (Modul 3) sowie die Mitteilung einer Diagnose durch den Arzt inkl. eines Besuchs des humangenetischen Diagnostikzentrums von Fenner & Kollegen (Modul 4). Zum Ende der Lerneinheit werden die Schüler durch die NCL-Stiftung über Forschungsansätze zur Therapie von NCL informiert und führen gemeinsam mit wechselnden Experten eine ethische Konsensus-Konferenz (Modul 5) durch, in der sie ihren eigenen Standpunkt zum Thema Genforschung beleuchten und in der Gruppe vertreten. Anschließend organisieren die Schüler im Rahmen einer Projektwoche oder der sogenannten „selbstgestellten Aufgabe“ eine wohltätige Veranstaltung (Modul 6). So soll erreicht werden, dass die Schüler sich ganzheitlich mit den gesellschaftlichen, medizinischen, technischen und ethischen Facetten der Problematik befassen und die Lerneinheit aktiv mitgestalten. Das Pilotprojekt wurde im Herbst 2009 gestartet.
Am 16.06.2010 berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über das Schulprojekt der NCL-Stiftung. Der Titel des Beitrages der Journalistin Inka Wahl lautete "Wissen, Denken, Pipettieren". Frau Wahl begleitete das Gymnasium Süderelbe bei allen Modulen.
Der Artikel wurde uns freundlicherweise von der FAZ zur Verfügung gestellt. Lesen Sie ihn hier.



