Forschung und Förderung

NCL ist ein weltweites Problem, welches einer internationalen Lösung bedarf. Daher wurde 2011 die BDIA (Batten Disease International Alliance) ins Leben gerufen – eine internationale Allianz vieler gemeinnütziger NCL-Einrichtungen. Mehr zur Batten Disease Foundation hier.

NCL ist ein weltweites Problem: Länder, in denen NCL-Fälle beschrieben sind (blau), jedoch wird es noch in mehr Ländern vermutet, NCL-Forschungsstandorte (rot) und gemeinnützige NCL-Einrichtungen (gelb)

 

Auf dieser interaktiven Karte finden Sie einen Überblick über die von der NCL-Stiftung geförderten Forschungslabore (rote Sterne) und alle weiteren Labore (gelbe Punkte), die an Themen der juvenilen NCL arbeiten. Mit einem Klick auf das Symbol oben rechts in der Karte wird sie in einem neuen Fenster im Vollbildmodus geöffnet.

 

 

Des Weiteren übernimmt die Stiftung die Beratung von NCL-interessierten Forschern und die Vermittlung von Drittmitteln, die von Firmen und anderen Stiftungen vergeben werden. Nur in Ausnahmefällen kann zurzeit eine Anschubfinanzierung von Seiten der NCL-Stiftung direkt erfolgen.

 

Die Bereiche Forschung und Förderung bilden eng miteinander verbunden die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit. Denn die NCL-Stiftung führt nicht nur Fachmediziner und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen erfolgreich zusammen, um deren Wissen auf NCL anzuwenden und somit „doppelte“ Forschung zu vermeiden. Sie initiiert auch selbst konkrete NCL-Forschungsprojekte, z. B. durch die Förderung von Stipendien oder die Vermittlung von erfahrenen Partnern für neue Kooperationen. Im Jahr 2009 vergab die Stiftung erstmalig auch den NCL-Forschungspreis mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro. Der vierte und fünfte Forschungspreis sind sogar mit 100.000 Euro dotiert. Das Geld fließt direkt in die nationale und internationale Forschungs- und Post-Doktorandenförderung. Der Preis ehrt das Engagement für neue Ideen zur Erforschung von NCL.

 

Außerdem organisiert die Stiftung jährlich den NCL-Kongress und setzt sich aktiv für die Erforschung der biochemischen und physiologischen Grundlagen der Krankheitsentstehung ein. Denn dies ist maßgebend für die Entwicklung von Therapien. Auf diese Weise konnte in den letzten Jahren schon viel erreicht werden.

 

Ereignisse auf dem Feld der NCL-Forschung: von der Erstbeschreibung, über die Entdeckung des NCL-Gens, der Stiftungsgründung und der Vision einer Therapie in naher Zukunft

Ihr Ansprechpartner

Dr. Herman van der Putten


Mobil: +49 (0) 163 73 83 083

Email:  herman.vanderputten@ncl-stiftung.de