ein Neues Forschungsprojekt ist gestartet


Auf der Suche nach zellulären Phänotypen für die CLN3-Erkrankung

Emyr Lloyd-Evans und Llinos Siân Honeybun. Copyright: Emyr Lloyd-Evans
Emyr Lloyd-Evans und Llinos Siân Honeybun. Copyright: Emyr Lloyd-Evans

Bei juveniler Neuronaler Ceroid Lipofuszinose (jNCL) ist das CLN3-Gen mutiert, das für das CLN3-Protein kodiert. In der Folge kommt es zu pathologischen Zellveränderungen - so ist zum Beispiel die Funktion der Lysosomen gestört, die für die Entsorgung des „Zellmülls“ zuständig sind.


Da zelluläre Phänotypen, die im besten Falle auch mit dem Krankheitsstadium korrelieren, bisher fehlen, ist es noch nicht möglich, in hohem Umfang, z.B. mittels Hochdurchsatz-Screening („High Throughput Screening“), nach potenziellen Wirkstoffen zu suchen.


Das Projekt mit dem Ziel, solche Phänotypen zu finden, hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird an der Cardiff University, UK unter der Leitung von Dr. Emyr Lloyd-Evans durchgeführt werden.

 

Für die Durchführung des Projektes wurde mit Llinos Siân Honeybun eine neue Doktorandin in die Arbeitsgruppe von Emyr aufgenommen, so dass wir wie immer auch den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern können. Llinos arbeitete zuletzt als Genetic Technologist beim National Health Service, NHS.


Wir gratulieren, wünschen Llinos und Emyr viel Erfolg für das Projekt und sind sehr gespannt auf die Ergebnisse!


Zudem bedanken wir uns bei Contactpunt NCL (Belgien) und der Eurofins Foundation für die großzügige Förderung des Projekts.

 

22/07/2021